Rezensionen - Vokal-Ensemble Icking

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Pressestimmen


Bach: Matthäus-Passion, März 2016
Solisten: Beate Hariades, Nicholas Hariades, Tobias Hunger, Manuel Adt, Burkhardt Mayer

„Der unvergleichlich schmerzlich-schöne Schlussakkord steht noch im Raum...Doch da ertönt Glockengeläut: eine wunderbare Idee!  Einige Besucher der vollbesetzten Kirche St. Benedikt in Ebenhausen klatschen gnadenlos in dieses hinein. Da wendet sich der Dirigent, Peter F. Marino, zum Publikum und deutet an, dass Stille erwünscht sei. Dafür gebührt ihm ebenso Dank wie für die Leistung der vergangenen drei Stunden. Bachs Matthäus-Passion für zwei Chöre, zwei Orchester und einige Gesangssolisten ist ein Mammutwerk, das an alle Beteiligten höchste Herausforderungen stellt. Wenn man für den instrumentalen Part ein Spezialensemble für Alte Musik bucht, wie hier das Barockorchester „La Banda“, ist man diesbezüglich schon einmal auf der sicheren Seite. Aber es bleibt mehr als genug zu tun. Die beachtliche Menge der Choristen, die sich aus dem Vokal-Ensemble Icking, dem Heinrich-Schütz-Ensemble Freising sowie dem Nachwuchschor der Tölzer Knaben zusammen setzt, muss zu Höchstleistungen animiert werden. Das gelingt Marino mit seiner ausdrucksvollen Mimik und sprechenden Gestik...Es gibt viele wunderbare, erfüllte Momente…Sicher ein Höhepunkt: Der sehr dichte und gesammelte Choral „Wenn ich einmal soll scheiden“, der auf Jesu Sterbeszene folgt...Fazit: Eine dem grandiosen Werk würdige, erfüllende Aufführung.“
(Süddeutsche Zeitung: „Chorale Strahlkraft und intimes Musizieren“, 14.03.2016)


Ope(r)n Air Konzert, Juli 2015
Solist: Thomas Stimmel

„Ich bin davon überzeugt, dass der Thomas Stimmel weltberühmt wird“, erklärte Chorleiter Peter Marino, bevor er sich ans Klavier setzte. „Und da will ich einst sagen können: Mit dem habe ich auch mal gespielt.“ In der Tat präsentierte sich Stimmel...in Bestform. Den Flieder-Monolog des Hans Sachs aus Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ gestaltete der Bassbariton mit mächtiger, dabei flexibler und zu feinsten Ausdrucksnuancen fähiger Stimme...Zuvor hatte Stimmel gemeinsam mit dem Vokal-Ensemble Icking gezeigt, dass er auch das komische Fach beherrscht. Die Opernprobe aus Lortzings „Zar und Zimmermann” darf bei einem solche Konzert natürlich nicht fehlen.“
(Süddeutsche Zeitung: „Bewundernswerter Mut, Bestform: Thomas Stimmel und das Vokal-Ensemble“, 27.07.2015)


„Wie im Theater kam man sich auch vor, als Thomas Stimmel urplötzlich mit einem Holzschemel auf die Bühne gestolpert kam, sich tollpatschig neben den Dirigenten positionierte...Stimmel mimte den tumben Bürgermeister aus der Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing.... Frech, frotzelnd und feingeistig gestaltete sich der Dialog zwischen dem bass-tiefen Solisten und dem mehrstimmigen Chor. Nahtlos ging diese humorvolle Darbietung über zu den „lustigen Weibern von Windsor“...Mit dem vierstimmigen „Chor der Spinnerinnen“ aus „Der fliegende Holländer“ ging es schließlich hinein in den Wagner-Teil des Abends.“
(Isar-Loisachbote: „In der Manege der Stimmakrobaten“, 28.07.2015)

Passionskonzert, April 2014
Bach: Chorsätze aus der Matthäus-Passion und Kantaten
Peter F. Marino: „Der Tod, das ist die kühle Nacht“ (Heine) und „Komm süßes Kreuz“

„Tatsächlich präsentierte sich der Chor in Marinos berührender Komposition „Der Tod, das ist die kühle Nacht“ an diesem Abend von seiner besseren Seite. Heinrich Heines romantisch verhangenes Traumgebilde wird von Marino in berückend dunklen Nachtklängen eingefangen, die sich mit dem Bild der singenden Nachtigall hoffnungsvoll schwebend in höhere Klangregionen erheben, um im Licht der Liebe neue Wege zu finden. Das Ickinger Vokal-Ensemble begeisterte durch intensiven musikalischen Ausdruck mit feiner dynamischer Abstufung. Auch die mitunter herausfordernde Harmonik bewältigte der Chor überzeugend intonationssicher.“
(Süddeutsche Zeitung: „Vom Licht im Leiden“, 07.04.2014)

Festkonzert zum 20-jährigen Bestehen, Mai 2013
Schubert: Messe in As-Dur (u.a.)
Solisten: Magdalena Bielefeld, Nathalie Flessa, Stefan Thomas, Thomas Stimmel

„Auch der Chor zeigte hier Tugenden, mit Dynamik vom mächtigen Forte bis zum noblen Piano...Seine erste große Bewährungsprobe hatte der Chor im „Gloria“. Forsch und mit pulsierendem Drive wurde hier gesungen und musiziert. Etwa wenn Chor und Orchester in plötzlichem Jubel ausbrachen, förmlich explodierten und das komplizierte Stimmengeflecht in der mächtigen Fuge „Cum sancto Spiritu“ alles abverlangte. Klangintensiv, effektvoll und eindringlich erklang auch das „Credo“…Dirigent Peter Marino hat zweifellos die Gereiftheit des Vokal-Ensembles stabilisiert und auf das Niveau noch ein Schippchen draufgelegt.“
(Isar-Loisachbote: „Mit Verve, Profil und Charakter“, 07.05.2013)

„Icking zählt nur 3500 Einwohner, stellt aber ein Kulturleben auf die Beine, von dem manche größere Stadt nur träumen kann. Neben der internationalen Konzertreihe und dem Konzertzyklus im Herbst ist da vor allem das Vokal-Ensemble Icking hervorzuheben, das sich von kleinsten Anfängen zu einem respektablen Oratorienchor gemausert hat…Einmal mehr hat Chorleiter Peter Marino eine glückliche Hand bei der Werkauswahl wie bei der Einstudierung bewiesen. Man darf sich auf die nächsten 20 Jahre freuen.”
(Süddeutsche Zeitung: „Gelungenes Festkonzert“, 07.05.2013)

 
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