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Vokal-Ensemble Icking

Dass der Ickinger Chor „Vokal-Ensemble“ heißt, ist kein Akt der falschen Bescheidenheit, als vielmehr eine Erinnerung an die kleinen Anfänge. Als die Ickinger Juristin und Kulturmentorin Traudl Bergau zusammen mit dem Begründer der Isartaler Philharmoniker Matt Boynick das zunächst kleine Ensemble am 10. März 1993 aus der Taufe hob, war Philipp Amelung bereits dabei – als musikalisch hochbegabter Gymnasiast. Wenige Monate später, nach dem Abitur, bezog Amelung seinen Posten am Pult, um neben seinem Gesangsstudium den Klangkörper weiter zu entwickeln. Mit geistlicher und weltlicher A-cappella-Literatur betrieb er zunächst Stimmbildung, sammelte andererseits selbst Erfahrungen als Chorleiter. Der Chor wuchs, entwickelte einen mächtigen, überaus kultivierten Klangkörper, während Philipp Amelung sowohl im Chor- wie im Orchesterdirigieren bis zum Meisterklassenabschluss vordrang.
Längst säumen musikalische Ereignisse von Großformat den Weg des Vokal- Ensembles. In Zusammenarbeit mit den Musikfreunden Isartal wirkte der Chor mit bei Werken wie „Ein Deutsches Requiem“ von Brahms (1997), Mozarts „Zauberflöte“ (1998), der 9. Sinfonie von Beethoven bei den Milleniums-Konzerten 2000 in Wolfratshausen und der Matthäus-Passion von Bach ein Jahr später im Kloster Benediktbeuern. Gemeinsam mit dem Singkreis Sauerlach-Holzkirchen und dem Karlsbader
Symphonieorchester gelangte 2002 Verdis „Missa da Requiem“ zur Aufführung. Zum zehnjährigen Bestehen 2003 kam das Vokal- Ensemble Icking mit Mendelssohns „Elias“ groß heraus, setzte mit Mozarts Requiem nach, auch Orffs „Carmina Burana“ und Händels „Messias“. Mehrmals sang der Chor Bachs Weihnachtsoratorium sowie dessen Johannespassion. Zu den Höhepunkten gehört zweifelsohne die Mitwirkung in Mozarts „Don Giovanni“ im Sommer 2005.
Ende 2005 ging Philipp Amelung nach Leipzig, um den Posten des Direktors der Schola Cantorum zu übernehmen, inzwischen wurde Amelung zum Universitätsmusikdirektor in Tübingen berufen. Die Nachfolge trat Maria Benyumova an. Die Studentin aus dem sibirischen Krasnojarsk war
so jung wie Amelung, als er erstmals vor das Vokal-Ensemble trat. Inzwischen ging es hier aber bereits um einen renommierten Chor. So geriet das Einführungskonzert mit dem Kammerorchester Krasnojarsk bereits wenige Wochen nach Antritt Benyumovas zum Ereignis. Haydns Schöpfung im März 2007 markierte die Fortsetzung der Großereignisse. Zum 15. Jubiläum gab das Vokal-Ensemble das Oratorium „Paulus“ von Mendelssohn-Bartholdy. Mit Bachs „Johannespassion“ verabschiedete  sich Maria Benyumova 2010. Sie ging als Chordirektorin ans Theater Krefeld-Mönchengladbach.
Ihr Nachfolger kommt aus Hannover: Peter Francesco Marino, Dirigent, international ausgezeichneter Komponist und Dozent, geboren in München, kehrte in seine Geburtsstadt München zurück und übernahm im Herbst 2010 das Vokal-Ensemble. Marino, der sich in allen musikalischen Sparten, vom Jazz über europäische Folklore bis hin zu den großen Oratorien und Orchesterwerken und der zeitgenössischen Musik
bewegt, führt den Chor behutsam an neuere Musik heran, wie das Weihnachtskonzert 2011 bewies. Mit Händels „Messias“ setzte er im März 2012 den nächsten musikalischen Schwerpunkt. Im Herbst folgte ein Konzert mit Chormusik der Romantik, unter anderem mit den "Vier Gesängen für Frauenchor, Hörner und Harfe" von Johannes Brahms. Im Mai 2013 wird das Vokal-Ensemble zum ersten Mal eine Komposition Peter Marinos und die Schubert-Messe in As-Dur (Deutsch-Verzeichnis 678) aufführen.  
In den 20 Jahren seines Bestehens ist das Vokal-Ensemble Icking zu einem bedeutenden Faktor im Kulturleben der Gemeinde Icking und Umgebung geworden.






 
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